Lufthansa holt Ägypten - Urlauber zurück

Vergangenes Wochenende wurden zwei Flufthansa-Flüge vom Flughafen Frankfurt nach Kairo gestrichen. Am heutigen Montag starten wieder Flüge, um deutsche Touristen aus Ägypten nach Deutschland zurückzufliegen.
Hierfür setzt die Lufthansa heute zwei zusätzliche Flugzeuge ein, um die Deutschen möglichst schnell aus dem Krisengebiet zu holen. Am frühen Abend werden diese wieder auf dem Frankfurter Flughafen erwartet.

Vor Reisen nach Ägypten wird vom Auswärtigen Amt gewarnt. Niemand sollte aktuell in das Krisengebiet fliegen. Die Ägyptische Armee ist bereits in Urlauber-Hochburgen eingerückt. Viele Reiseveranstalter stornieren von sich aus Reisen nach Ägypten. Aber auch alle anderen Flüge nach Ägypten können bis Mittwoch kostenlos umgebucht werden.

Erneute Panne beim A380

Schon wieder gibt es bei Air France Probleme mit dem weltgrößten Passagierflugzeug, der Superairbus A380.

Eine Unternehmenssprecherin teilte mit, dass ein Airbus wegen einem Problem mit der Treibstoffleitung nicht wie geplant von New York aus nach Paris starten wird. Die mehr als 500 Passagiere mussten auf andere Flüge umgebucht werden.

Die französische Fluggesellschaft Air France hat Ende 2009 als erste europäische Gesellschaft den Flugverkehr mit dem A380 aufgenommen.

Erst im September 2009 musste ein A380 mit 450 Menschen an Bord wegen eines Triebwerkschadens in Paris eine Notlandung einlegen.

Diese Vorfälle zeigen, dass der A380 noch an anfänglichen Problemen leidet, worauf sich wohl auch die Lufthansa einstellen muss, wenn sie mit den neuen Fliegern an den Start geht.

Piloten erhöhen Druck auf Lufthansa

Erneuter Ärger für Fluggäste: Weil nun die Piloten der Lufthansa-Tochter Cityline
streiken, bleiben Hunderte Maschinen am Boden.

Urlaub adieu: Passagiere der Lufthansa müssen sich heute erneut auf Flugausfälle und Verspätungen einstellen. Die Pilotenvereinigung Cockpit (VC) hat die mehr als 700 Piloten bei der Lufthansa-Tochter Cityline zu einem 36-stündigen Arbeitskampf aufgerufen. Der Streik hat um Mitternacht begonnen und soll bis Freitagmittag dauern.

Rund 360 der geplanten 400 Flüge werden gestrichen, sagte eine Lufthansa-Sprecherin.

Lufthansa-Töchter streichen rund 560 Flüge

Tausende Passagiere von Warnstreiks bei Cityline und Eurowings betroffen

Frankfurt/Main - Wegen eines eintägigen Streiks der Piloten bei den Lufthansa-Töchtern Eurowings und Cityline sind rund 560 Flüge ausgefallen. Mehrere Tausend Flugpassagiere litten bundesweit unter den Folgen. Besonders die Flughäfen Düsseldorf, München und Frankfurt/Main waren betroffen.

Die meisten der rund 1000 bei Cityline und Eurowings beschäftigten Piloten folgten einem Ruf der Pilotenvereinigung Cockpit und streikten von Mitternacht an für 24 Stunden. Zuvor hatten sich 99 Prozent der Cockpit-Mitglieder in Urabstimmungen für einen Arbeitskampf ausgesprochen. Die Gewerkschaft hatte die Verhandlungen über neue Vergütungstarifverträge für das Cockpitpersonal beider Unternehmen für gescheitert erklärt. Nach Angaben der Vereinigung legten die Arbeitgeber in den mehrmonatigen Tarifverhandlungen kein verhandlungsfähiges Angebot vor. Bereits im Mai und Juni hatten die Piloten beider Fluggesellschaften befristet die Arbeit niedergelegt.

Cockpit fordert nach Angaben des Verhandlungsführers Markus Germann für Eurowings eine Anpassung an die Gehaltsstrukturen des Konkurrenten Cityline. Bei Cityline selbst sei die letzte Gehaltsrunde mehrere Jahre her. Für diese Fluggesellschaft gehe es um höhere Vergütung und eine Änderung der Vergütungsstrukturen. Die Piloten von Eurowings und Cityline verdienten deutlich weniger als ihre Kollegen bei der Mutter Lufthansa. Sollte die Lufthansa kein verhandlungsfähiges Angebot vorlegen, werde Cockpit den Druck erhöhen, drohte Germann. Das bedeutet: weitere und längere Streiks.

Das sei angesichts des Gesprächsangebots von Lufthansa unnötig, sagte ein Lufthansa-Sprecher. Schließlich liege ein Angebot vor, es könne jederzeit verhandelt werden. Lufthansa bedauere die Folgen des Streiks für die Passagiere.

Cockpit vertritt die berufs- und tarifpolitischen Interessen der Piloten sämtlicher deutscher Fluggesellschaften und hat derzeit nach eigenen Angaben rund 8200 Mitglieder. ddp

Lufthansa hebt die Treibstoffzuschläge an

Der Preis für Rohöl steigt und steigt mit spürbaren Folgen auch für Reisende: So hebt die Lufthansa nun zum zweiten Mal in diesem Jahr ihren Kerosinzuschlag an. Auf Fernflügen werden jetzt 82 Euro fällig pro Strecke! Doch auch wer mit dem Auto unterwegs sein will, reibt sich die Augen.

Auf innerdeutschen und europäschen Strecken müssen Fluggäste für Tickets, die ab dem 14. Mai gekauft werden, einen Aufschlag von 21 Euro je Flug zahlen. Das sind vier Euro mehr als zuletzt. Für Interkontinentalflüge werden die Passagiere nun je Strecke mit 82 Euro zur Kasse gebeten, wie das Unternehmen mitteilte.

Die Preise für Rohöl und Kerosin hätten neue Höchststände erreicht, begründete die größte deutsche Fluggesellschaft die höheren Treibstoffzuschläge. Am 8. Mai kostete ein Barrel leichtes US-Rohöl knapp 124 Dollar und war damit so teuer wie noch nie.

Zuletzt hatte Lufthansa die Preise für innerdeutsche und innereuropäische Flüge am 13. März um drei Euro angehoben. Der Treibstoffzuschlag für Interkontinentalflüge blieb seit Mitte November 2007 konstant bei 77 Euro je Strecke. “Lufthansa beobachtet den Ölpreis kontinuierlich und wird zukünftige Anpassungen der Treibstoffzuschläge von der weiteren Entwicklung des Treibstoffpreises abhängig machen”, hieß es in der Mitteilung. Der Treibstoffzuschlag ist in den Preis der Flugtickets bereits mit eingerechnet. Reisende zahlen den Aufschlag bei der Lufthansa seit 2004 für jede einfache Flugstrecke. Der Öllpreis hat sich seitdem mehr als verdreifacht.

Kurz vor dem langen Pfingstwochenende sind die Spritpreise an den Tankstellen in Deutschland auf Rekordwerte gestiegen. Für den Liter Superbenzin mussten Autofahrer nach Angaben der Mineralölbranche vom Donnerstag im Bundesschnitt 1,49 Euro zahlen. Diesel kostete zwischen 1,42 und 1,43 Euro. Damit ist Super etwa so teuer wie beim bisherigen Höchststand in der Vorwoche. Diesel liegt sogar noch darüber. Als Grund nannten Branchenvertreter das teure Rohöl, das beinahe die Marke von 124 Dollar je Fass erreicht hat. Das Förderland Iran hält in naher Zukunft sogar 200 Dollar für möglich. Eine rasche Entspannung an den Zapfsäulen ist daher nicht in Sicht. Der ADAC hält es für möglich, dass in den nächsten Tagen beim Superbenzin die psychologisch wichtige Marke von 1,50 Euro durchbrochen wird

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