Dicke müssen doppelt zahlen

Mehrere US-Airlines berechnen für stark übergewichtige Passagiere zwei Sitze. Finden Sie das richtig?

Ja. Aus Rücksicht für den Sitznachbarn. Nein. Das ist ungerecht.
Ergebnisse Es habe im vergangenen Jahr 700 Beschwerden über übergewichtige Passagiere gegeben, erklärte eine Sprecherin der Airline. Nun könnten sich die Angestellten an eine offizielle Firmenpolitk halten.

Die neue Regelung gilt seit dem 15. April und kommt zur Anwendung, wenn Passagiere aufgrund ihres Gewichts die Armlehnen nicht herunterklappen, Sitzgurte nicht schließen können und die Plätze neben ihnen besetzt sind.

In diesem Fall würden die Stewards zunächst versuchen, zwei freie nebeneinanderliegende Plätze ausfindig zu machen. Gelingt dies nicht, sollen betroffene Passagiere auf weniger volle Flüge verwiesen werden. Die Umbuchungsgebühr muss dann der Passagier zahlen. Fluggäste, die sich den Regeln widersetzen, würden vom Flug ausgeschlossen, hieß es.

United Airlines ist nicht die erste Fluggesellschaft mit speziellen Regeln für übergewichtige Passagiere. Continental Airlines geht ähnlich vor. Bei einem ausgebuchten Flug bietet Delta Air Lines dicken Passagieren an, einen zweiten Platz im nächstmöglichen Flug zu kaufen. Bei Southwest Airlines müssen Übergewichtige seit 2002 zwei Tickets kaufen.

Lufthansa hebt die Treibstoffzuschläge an

Der Preis für Rohöl steigt und steigt mit spürbaren Folgen auch für Reisende: So hebt die Lufthansa nun zum zweiten Mal in diesem Jahr ihren Kerosinzuschlag an. Auf Fernflügen werden jetzt 82 Euro fällig pro Strecke! Doch auch wer mit dem Auto unterwegs sein will, reibt sich die Augen.

Auf innerdeutschen und europäschen Strecken müssen Fluggäste für Tickets, die ab dem 14. Mai gekauft werden, einen Aufschlag von 21 Euro je Flug zahlen. Das sind vier Euro mehr als zuletzt. Für Interkontinentalflüge werden die Passagiere nun je Strecke mit 82 Euro zur Kasse gebeten, wie das Unternehmen mitteilte.

Die Preise für Rohöl und Kerosin hätten neue Höchststände erreicht, begründete die größte deutsche Fluggesellschaft die höheren Treibstoffzuschläge. Am 8. Mai kostete ein Barrel leichtes US-Rohöl knapp 124 Dollar und war damit so teuer wie noch nie.

Zuletzt hatte Lufthansa die Preise für innerdeutsche und innereuropäische Flüge am 13. März um drei Euro angehoben. Der Treibstoffzuschlag für Interkontinentalflüge blieb seit Mitte November 2007 konstant bei 77 Euro je Strecke. “Lufthansa beobachtet den Ölpreis kontinuierlich und wird zukünftige Anpassungen der Treibstoffzuschläge von der weiteren Entwicklung des Treibstoffpreises abhängig machen”, hieß es in der Mitteilung. Der Treibstoffzuschlag ist in den Preis der Flugtickets bereits mit eingerechnet. Reisende zahlen den Aufschlag bei der Lufthansa seit 2004 für jede einfache Flugstrecke. Der Öllpreis hat sich seitdem mehr als verdreifacht.

Kurz vor dem langen Pfingstwochenende sind die Spritpreise an den Tankstellen in Deutschland auf Rekordwerte gestiegen. Für den Liter Superbenzin mussten Autofahrer nach Angaben der Mineralölbranche vom Donnerstag im Bundesschnitt 1,49 Euro zahlen. Diesel kostete zwischen 1,42 und 1,43 Euro. Damit ist Super etwa so teuer wie beim bisherigen Höchststand in der Vorwoche. Diesel liegt sogar noch darüber. Als Grund nannten Branchenvertreter das teure Rohöl, das beinahe die Marke von 124 Dollar je Fass erreicht hat. Das Förderland Iran hält in naher Zukunft sogar 200 Dollar für möglich. Eine rasche Entspannung an den Zapfsäulen ist daher nicht in Sicht. Der ADAC hält es für möglich, dass in den nächsten Tagen beim Superbenzin die psychologisch wichtige Marke von 1,50 Euro durchbrochen wird

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