Air Berlin fliegt nun auch Stuttgart-Barcelona

Bei Air Berlin können Flugreisende ab Sommer von der neuen Flugverbindung Stuttgart-Barcelona profitieren. Laut Presseberichten bietet die Airline ab 11. Juni 2010 täglich Nonstop-Flüge an. Abflug ist jeweils morgens um 7:20 Uhr ab Stuttgart, Ankunft in Barelona ist um 9:10 Uhr. Die Rückflüge starten um 20:10 Uhr.

Die neue Flugstrecke kann unter http://www.airberlin.com/ gebucht werden.

Nachtflugverbot am Frankfurter Flughafen

Hessen wird vermutlich - um ein absolutes Nachtflugverbot am Frankfurter Flughafen zu verhindern -bis vor das Bundesverwaltungsgericht ziehen.

Der Verwaltungsgerichtshofs hatte zwar einem Ausbau des Frankfurter Flughafens zugestimmt, aber gleichzeitig festgelegt, dass das Nachtflugverbot zwischen 23.00 und 05.00 Uhr ohne so viele Ausnahmen eingehalten wird.

Der Grünen-Chef in Hessen kritisierte, dass der Ministerpräsident Roland Koch und der hessische FDP-Chef versprochen hätten, dass es nach dem Flughafenausbau in Frankfurt eine Nachtruhe für die von Lärm geplagten Anwohner geben würde, die auch eingehalten wird. Dies sei nun nicht mehr der Fall.

Dicke müssen doppelt zahlen

Mehrere US-Airlines berechnen für stark übergewichtige Passagiere zwei Sitze. Finden Sie das richtig?

Ja. Aus Rücksicht für den Sitznachbarn. Nein. Das ist ungerecht.
Ergebnisse Es habe im vergangenen Jahr 700 Beschwerden über übergewichtige Passagiere gegeben, erklärte eine Sprecherin der Airline. Nun könnten sich die Angestellten an eine offizielle Firmenpolitk halten.

Die neue Regelung gilt seit dem 15. April und kommt zur Anwendung, wenn Passagiere aufgrund ihres Gewichts die Armlehnen nicht herunterklappen, Sitzgurte nicht schließen können und die Plätze neben ihnen besetzt sind.

In diesem Fall würden die Stewards zunächst versuchen, zwei freie nebeneinanderliegende Plätze ausfindig zu machen. Gelingt dies nicht, sollen betroffene Passagiere auf weniger volle Flüge verwiesen werden. Die Umbuchungsgebühr muss dann der Passagier zahlen. Fluggäste, die sich den Regeln widersetzen, würden vom Flug ausgeschlossen, hieß es.

United Airlines ist nicht die erste Fluggesellschaft mit speziellen Regeln für übergewichtige Passagiere. Continental Airlines geht ähnlich vor. Bei einem ausgebuchten Flug bietet Delta Air Lines dicken Passagieren an, einen zweiten Platz im nächstmöglichen Flug zu kaufen. Bei Southwest Airlines müssen Übergewichtige seit 2002 zwei Tickets kaufen.

Qantas Airline: Sauerstoffflasche verursachte Loch in der Passagierkabine

Im Juli 2008 war es durch ein Loch im Rumpf einer Boeing 747 der australischen Fluglinie Qantas zu einem Druckabfall in der Passagierkabine gekommen. Ursache war, wie sich nun herausstellte, eine Sauerstoffflasche.
Die explodierende Flasche verursachte ein Loch in der Passagierkabine der Maschine wodurch es dann zu einem Druckabfall gekommen war. Das Flugzeug befand sich zurzeit des Vorfalls auf einer Flughöhe von 9.000 Metern. Die Boeing musste daraufhin in Manila notlanden.
Verletzte hat es bei dem Zwischenfall keine gegeben. Auch Anfang August sorgte ein Zwischenfall bei der Fluglinie für Aufsehen: Ein Flieger wies ein Leck in der Hydraulik der Tragflächen auf. Auch in diesem Fall musste eine Notlandung durchgeführt werden.

Piloten erhöhen Druck auf Lufthansa

Erneuter Ärger für Fluggäste: Weil nun die Piloten der Lufthansa-Tochter Cityline
streiken, bleiben Hunderte Maschinen am Boden.

Urlaub adieu: Passagiere der Lufthansa müssen sich heute erneut auf Flugausfälle und Verspätungen einstellen. Die Pilotenvereinigung Cockpit (VC) hat die mehr als 700 Piloten bei der Lufthansa-Tochter Cityline zu einem 36-stündigen Arbeitskampf aufgerufen. Der Streik hat um Mitternacht begonnen und soll bis Freitagmittag dauern.

Rund 360 der geplanten 400 Flüge werden gestrichen, sagte eine Lufthansa-Sprecherin.

Lufthansa-Töchter streichen rund 560 Flüge

Tauende Passagiere von Warnstreiks bei Cityline und Eurowings betroffen

Frankfurt/Main - Wegen eines eintägigen Streiks der Piloten bei den Lufthansa-Töchtern Eurowings und Cityline sind rund 560 Flüge ausgefallen. Mehrere Tausend Flugpassagiere litten bundesweit unter den Folgen. Besonders die Flughäfen Düsseldorf, München und Frankfurt/Main waren betroffen.

Die meisten der rund 1000 bei Cityline und Eurowings beschäftigten Piloten folgten einem Ruf der Pilotenvereinigung Cockpit und streikten von Mitternacht an für 24 Stunden. Zuvor hatten sich 99 Prozent der Cockpit-Mitglieder in Urabstimmungen für einen Arbeitskampf ausgesprochen. Die Gewerkschaft hatte die Verhandlungen über neue Vergütungstarifverträge für das Cockpitpersonal beider Unternehmen für gescheitert erklärt. Nach Angaben der Vereinigung legten die Arbeitgeber in den mehrmonatigen Tarifverhandlungen kein verhandlungsfähiges Angebot vor. Bereits im Mai und Juni hatten die Piloten beider Fluggesellschaften befristet die Arbeit niedergelegt.

Cockpit fordert nach Angaben des Verhandlungsführers Markus Germann für Eurowings eine Anpassung an die Gehaltsstrukturen des Konkurrenten Cityline. Bei Cityline selbst sei die letzte Gehaltsrunde mehrere Jahre her. Für diese Fluggesellschaft gehe es um höhere Vergütung und eine Änderung der Vergütungsstrukturen. Die Piloten von Eurowings und Cityline verdienten deutlich weniger als ihre Kollegen bei der Mutter Lufthansa. Sollte die Lufthansa kein verhandlungsfähiges Angebot vorlegen, werde Cockpit den Druck erhöhen, drohte Germann. Das bedeutet: weitere und längere Streiks.

Das sei angesichts des Gesprächsangebots von Lufthansa unnötig, sagte ein Lufthansa-Sprecher. Schließlich liege ein Angebot vor, es könne jederzeit verhandelt werden. Lufthansa bedauere die Folgen des Streiks für die Passagiere.

Cockpit vertritt die berufs- und tarifpolitischen Interessen der Piloten sämtlicher deutscher Fluggesellschaften und hat derzeit nach eigenen Angaben rund 8200 Mitglieder. ddp

Singapore Airlines erhält Auszeichnung “Airline des Jahres 2008″

Frankfurt - Singapore Airlines ist von den Lesern des Wirtschaftsmagazins Capital (Ausgabe 08/2008) bereits zum achten Mal in Folge zur besten Interkontinental-Airline gewählt worden. Die Leser und Online-User bewerteten die Leistungen verschiedener Fluggesellschaften in den Bereichen Interkontinental, Europa und Billigflieger. In der 22-jährigen Geschichte der Umfrage erlangte Singapore Airlines mit einer Durchschnittsnote von 1,6 das beste Ergebnis aller Fluggesellschaften.

In diesem Jahr bildeten rund 17.000 Flüge von mehr als 1.000 Teilnehmern die Basis der Wertungen in den sechs Kategorien Preis-/Leistungsverhältnis, Sicherheitsgefühl, Service, Sitzkomfort, Verpflegung und Pünktlichkeit.

In den fünf Einzelkategorien Sicherheitsgefühl, Service, Sitzkomfort, Verpflegung und Pünktlichkeit erzielte Singapore Airlines jeweils den ersten Platz.

Die detaillierten Resultate sind in der Capital-Ausgabe vom 24. April bekannt gegeben worden.

“Wir möchten uns bei den Lesern von “Capital” und unseren Kunden für Ihre Unterstützung, das positive Feedback und die Bestätigung der Top Position bei dieser Befragung bedanken. Ab Frankfurt bieten wir zwei tägliche Verbindungen nach Singapur und eine tägliche Verbindung nach New York. Der Abendflug nach Singapur wird mit der B777-300ER durchgeführt, die mit den neuen Kabinenprodukten ausgestattet ist, unter anderem mit einem der breitesten Business-Class Sitze der Welt. Im Oktober 2007 haben wir die weltweit erste A380 erhalten und unsere vielfach gelobten Kabinenprodukte in der Suite, Business und Economy Class eingeführt. Momentan wird die A380 auf den Strecken zwischen Singapur und Sydney und zwischen Singapur und London eingesetzt, am 20. Mai 2008 folgt die Strecke zwischen Singapur und Tokio. Das Feedback unserer Kunden auf die neuen und innovativen Produkte ist sehr positiv und wir werden weiterhin eine Spitzenstellung im Bereich der Luftfahrt verfolgen”, so Casey Ow Yong, General Manager von Singapore Airlines in Deutschland.

Die Auszeichnung des Magazins Capital ist bereits die dritte Auszeichnung für Singapore Airlines in Deutschland in diesem Jahr. Im Januar 2008 verlieh das Geschäftsreisemagazin Business Traveller Singapore Airlines zum wiederholten Mal in Folge die Auszeichnung als “Beste Fluggesellschaft auf den Strecken von Deutschland in den Fernen Osten und pazifischen Raum”. Ebenfalls im Januar 2008 wurde Singapore Airlines von den Nutzern des Online-Reisebüros travelchannel.de als beste Fluggesellschaft im Bereich Langstrecke ausgezeichnet.

SO BUCHEN SIE GÜNSTIGE FLÜGE

Online buchen: Billigflüge buchen Sie am besten im Internet. Das ist billiger als im Reisebüro oder an der Hotline.

Früh buchen: Buchen Sie möglichst früh. Flüge an Wochentagen sind meist billiger als am Wochenende. Achten Sie auf Sonderaktionen. Dazu sollten Sie den Newsletter der Fluggesellschaft abonnieren.

Termine planen: Buchen Sie Billigflüge erst, wenn Ihr Reisetermin steht. Umbuchen ist teuer, nicht selten sogar teurer als der ursprüngliche Ticketpreis.

Kostenlos zahlen: Wählen Sie ein kostenloses Bezahlverfahren, zum Beispiel die Zahlung per Bankeinzug (Lastschrift). Bei Ryanair ist aber auch dies kostenpflichtig.

Gepäck wiegen: Gepäck kann im Billigflieger teuer werden. Bei Ryanair ist nur das Handgepäck kostenlos. Gepäck im Frachtraum kostet extra. Wer sein Gepäck erst am Schalter anmeldet, zahlt noch mehr. Hinzu kommt: Ryanair erlaubt nur 15 Kilo Freigepäck, bei den anderen Gesellschaften sind es meist 20 Kilo. Übergepäck kostet extra.

Steuer und Gebühren: Nicht nur Ryanair nennt die Preise im Internet zunächst ohne Steuern. Aber denken Sie immer daran: Auch eine Fluggesellschaft hat nichts zu verschenken. Irgendwo werden Gebühren fällig

Verpflegung: Gibt es bei vielen Billigfliegern nur gegen Aufpreis. Versorgen Sie sich selbst mit einem Snack. jul

(Erschienen im gedruckten Tagesspiegel vom 05.05.2008)

Lufthansa hebt die Treibstoffzuschläge an

Der Preis für Rohöl steigt und steigt – mit spürbaren Folgen auch für Reisende: So hebt die Lufthansa nun zum zweiten Mal in diesem Jahr ihren Kerosinzuschlag an. Auf Fernflügen werden jetzt 82 Euro fällig – pro Strecke! Doch auch wer mit dem Auto unterwegs sein will, reibt sich die Augen.

Auf innerdeutschen und europäischen Strecken müssen Fluggäste für Tickets, die ab dem 14. Mai gekauft werden, einen Aufschlag von 21 Euro je Flug zahlen. Das sind vier Euro mehr als zuletzt. Für Interkontinentalflüge werden die Passagiere nun je Strecke mit 82 Euro zur Kasse gebeten, wie das Unternehmen mitteilte.

Die Preise für Rohöl und Kerosin hätten neue Höchststände erreicht, begründete die größte deutsche Fluggesellschaft die höheren Treibstoffzuschläge. Am 8. Mai kostete ein Barrel leichtes US-Rohöl knapp 124 Dollar und war damit so teuer wie noch nie.

Zuletzt hatte Lufthansa die Preise für innerdeutsche und innereuropäische Flüge am 13. März um drei Euro angehoben. Der Treibstoffzuschlag für Interkontinentalflüge blieb seit Mitte November 2007 konstant bei 77 Euro je Strecke. “Lufthansa beobachtet den Ölpreis kontinuierlich und wird zukünftige Anpassungen der Treibstoffzuschläge von der weiteren Entwicklung des Treibstoffpreises abhängig machen“, hieß es in der Mitteilung. Der Treibstoffzuschlag ist in den Preis der Flugtickets bereits mit eingerechnet. Reisende zahlen den Aufschlag bei der Lufthansa seit 2004 für jede einfache Flugstrecke. Der Ölpreis hat sich seitdem mehr als verdreifacht.

Kurz vor dem langen Pfingstwochenende sind die Spritpreise an den Tankstellen in Deutschland auf Rekordwerte gestiegen. Für den Liter Superbenzin mussten Autofahrer nach Angaben der Mineralölbranche vom Donnerstag im Bundesschnitt 1,49 Euro zahlen. Diesel kostete zwischen 1,42 und 1,43 Euro. Damit ist Super etwa so teuer wie beim bisherigen Höchststand in der Vorwoche. Diesel liegt sogar noch darüber. Als Grund nannten Branchenvertreter das teure Rohöl, das beinahe die Marke von 124 Dollar je Fass erreicht hat. Das Förderland Iran hält in naher Zukunft sogar 200 Dollar für möglich. Eine rasche Entspannung an den Zapfsäulen ist daher nicht in Sicht. Der ADAC hält es für möglich, dass in den nächsten Tagen beim Superbenzin die psychologisch wichtige Marke von 1,50 Euro durchbrochen wird

Ab September nonstop von Berlin nach Peking

Berlin bekommt die lang ersehnte Interkontinentalverbindung nach China. Viermal wöchentlich wird die chinesische Fluggesellschaft Hainan Airlines die beiden Hauptstädte direkt verbinden. Eingesetzt werden soll ab Tegel ein fabrikneuer Airbus A 330-200, zusammengearbeitet wird mit Air Berlin.

Berlin bekommt die lang ersehnte Interkontinentalverbindung nach China. Ab dem 5. September wird die viertgrößte chinesische Fluggesellschaft Hainan Airlines ihren Nonstop-Flug Berlin-Peking auf nehmen. Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) und Flughafenchef Rainer Schwarz werden dies am Freitag im Roten Rathaus bekannt geben. Hainan wird die chinesische und deutsche Hauptstadt viermal wöchentlich mit einen Airbus A330-200 verbinden. Er verfügt über bis zu 300 Plätze. Die Fluggesellschaft Air Berlin, die seit dem vergangenen Jahr mit Hainan zusammenarbeitet, wird die sogenannten Zubringer- und Abbringerflüge innerhalb Deutschlands anbieten.

Mit dem Sommerflugplan, der seit 30. März 2008 gilt, sind von den drei Berliner Flughäfen Tegel, Tempelhof und Schönefeld aus 155 Reiseziele in 49 Ländern nonstop zu erreichen. Mit Edinburgh (ab September mit Ryanair), Bastia/Korsika (ab Mai mit Germania), Florenz (seit März mit Meridiana) und Bukarest (seit März mit Blue Air und seit April mit Germanwings) werden vier neue Ziele angeflogen. Nun kommt im September Peking hinzu. Während die Anzahl der Reiseziele im Vergleich zum Vorjahr konstant geblieben ist, steigt mit dem Sommerflugplan die Flugfrequenz. 133.953 Starts und Landungen und damit acht Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum sind nach Angaben der Flughafengesellschaft für die Zeit von März bis Oktober 2008 von den Airlines.

Im vergangenen Jahr flogen 20 Millionen Passagiere von und nach Berlin. “Wir sind damit nach Frankfurt und München eine der drei tragenden Säulen des deutschen Flughafensystems”, sagte Flughafenchef Rainer Schwarz. Mit 8,3 Prozent Wachstum 2007 liegen die drei Berliner Flughäfen über dem Durchschnittswachstum in Deutschland (6 Prozent), Europa (6,1 Prozent) und weltweit (5,1 Prozent).

 

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